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Besuch der Filaretic - Karsten Wöllner PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 03. Mai 2009 um 19:51 Uhr
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Besuch der Filaretic - Karsten Wöllner
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Schlangenfarm FilareticZu Gast bei 125 kg Schlange

Celle / Bissendorf: Die „Terrarienfreunde Celle“ haben sich am Sonntag, den 03.05.09 einen Ausflug der etwas anderen Art gegönnt. Mit 30 Mitgliedern wurde ein Bus gechartert und sich auf den Weg in Richtung Bissendorf bei Osnabrück gemacht. Nach ca. zwei Stunden gemütlicher und auch gespannter Fahrt sind wir dann bei unserem Ausflugsziel angekommen.

Obwohl wir eine halbe Stunde zu früh ankamen, wurden wir schnell und sehr freundlich von Karsten Wöllner und Patrick Waffek in Empfang genommen. Der aus Presse und Fernsehen bekannte Schlangenzüchter lebt hier in Bissendorf auf 200m² zusammen mit zahlreichen wunderschönen Netzpythons. Diese Würgeschlangen gehören zu den größten ihrer Art und erfreuen sich unter Terrarianern immer größer werdender Beliebtheit.

Wer jetzt denkt: „Nur ein einzige Art von Schlange zu halten – wie langweilig...“, der hat weit gefehlt. Der Netzpython (Python reticulatus) ist auf Grund seines natürlichen Lebensraumes, verteilt über viele Inseln in Süd- und Südostasien, eine der vielfältigsten und farbenprächtigsten Schlangenarten überhaupt.  Schon bei der 45-minütigen Führung, mit je sechs Teilnehmern, kam man bei der Vielfalt an Farbvarianten und deren Bezeichnungen schnell ins staunen.

Auch die Größenunterschiede, die bei diesen wundervollen Tieren stark variieren, gibt es wohl sonst kaum bei einer anderen Tierart. So erstrecken sich die Längenangaben für ausgewachsene Netzpythons im Hause Wöllner von 2,50m bis hin zu ca. 7,10m.

Der Star seiner Schlangenfarm „Filaretic“ ist „Big Betty“. Sie bringt ein stolzes Gewicht von 125kg auf die Waage und wird manchem Leser noch aus der Sendung „Wildes Wohnzimmer“ in Erinnerung sein. Bewundert man während der Führung noch die schönen, unterschiedlichen Farbgebungen der verschiedenen Lokalvarianten, so erstarrt man bei „Big Betty“ voller Ehrfurcht vor diesem prächtigen und seltenen Tier.

Während der „Durchschnitts-Terrarianer“, die eher kleinere Schlangenarten wie zum Beispiel Kornnattern, Königspythons und Abgottschlangen (Boas) pflegen, halten beim Anblick von „Big Betty“ auf der Farm lieber doch einen Schritt Abstand vom Terrarium. Herr Wöllner erklärte uns in seiner ruhigen, aber überzeugenden Art, dass die Hübsche trotz ihrer Größe ein relativ sanftes Gemüht hat.
Was hat sie bei ihren Außenmaßen auch schon zu befürchten? Sie ist die zurzeit größte in Europa bekannte Schlange und steht natürlich nicht zum Verkauf.



Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 09. Mai 2009 um 11:28 Uhr